Neue und funktionalisierte Werkstoffe für den Flammschutz

Die Integration von Flammschutzfunktionalitäten ist entscheidend, um die Brandgefahr von Kunststoffteilen in einer hohen Breite an Anwendungsfeldern, u.a. Luftfahrt, Automobil und Elektronik, zu verringern. Am LKT wird u.a. zum Flammschutz von SLS-, SLA- und Spritzgussbauteilen geforscht.

Flammschutzmittel werden in das Pulver, Granulat oder Harz eingebracht, um die Entflammbarkeit der Bauteile zu minimieren. In diesem Kontext entwickeln wir am LKT hocheffiziente innovative Flammschutzlösungen mit einem entscheidenden Fokus auf Rezyklierbarkeit der SLS-Pulver. Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem dem Einsatz halogenfreier Flammschutzmittel, die nicht nur eine hohe Brandsicherheit bieten, sondern auch umweltfreundlicher sind. Diese Flammschutzmittel reduzieren die Entflammbarkeit der Bauteile, indem sie entweder eine schützende Barriere gegen die Brandausbreitung schaffen oder den Zugang von Sauerstoff verhindern. Die Zielsetzung ist dabei, sichere und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Unsere Brandprüfung umfasst neben den gängigen UL-94 und LOI Tests ebenfalls eine Cone-Calorimeter Prüfung, bei welchem die Gasphasenprodukte über eine FTIR-Einheit oder GC-MS analysiert und bezüglich ihrer Toxizität ausgewertet werden können.


Ansprechpartner

Paul Roumeliotis, M.Sc.

Lehrstuhl für Kunststofftechnik
Additive Fertigung